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Schadenursache

 

Kleine Ursache, große Wirkung - kapitale Motor- oder Getriebeschäden beginnen nicht selten mit dem Defekt eines eher kleinen und damit scheinbar unbedeutenden Bauteils. Im weiteren Betrieb werden nach und nach andere Komponenten geschädigt, bis es letztendlich zum Totalausfall von Motor oder Getriebe kommt. Dabei muß die Schadenursache nicht einmal im geschädigten Aggregat selbst zu finden sein. Die Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Baugruppen eines Fahrzeugs führen immer wieder dazu, daß ein Motor- oder Getriebeschaden mitunter an ganz anderer Stelle seinen Ursprung hatte.

Gerade wenn das Fahrzeug regelmäßig und insbesondere kurz vor Eintritt des Schadens in der Werkstatt war, wird vielfach die Frage laut, ob der Schaden in der Werkstatt bereits in seiner Entstehung hätte erkannt werden müssen und durch eine frühzeitige Reparatur teure Folgeschäden vermeidbar gewesen wären, oder ob vielleicht sogar eine unsachgemäß durchgeführte Reparatur den Schaden erst nach sich zog.

Mit fundiertem Fachwissen gehen unsere Sachverständigen der Sache auf den Grund. Sofern erforderlich, erfolgt eine Teil- oder auch Totalzerlegung des defekten Bauteils. Wenn sich bis hier die Ursache des Schadens nicht offenbart, werden sämtliche Baugruppen, die in Wechselwirkung mit dem defekten Bauteil stehen, genauestens auf ihre mögliche Einflußnahme hin untersucht.

Das im technischen Gutachten formulierte Untersuchungsergebnis kann vor allem dem Juristen - je nach seiner Aufgabe - bei der Argumentation seines Sachvortrages oder bei der Entscheidungsfindung hilfreich sein.


 

Aktualisiert am: 14.04.2005 (c) 2002 Priester & Weyde | Nutzungshinweise