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Kleine Ursache, große Wirkung - kapitale Motor- oder Getriebeschäden
beginnen nicht selten mit dem Defekt eines eher kleinen und damit
scheinbar unbedeutenden Bauteils. Im weiteren Betrieb werden nach
und nach andere Komponenten geschädigt, bis es letztendlich
zum Totalausfall von Motor oder Getriebe kommt. Dabei muß
die Schadenursache nicht einmal im geschädigten Aggregat selbst
zu finden sein. Die Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Baugruppen
eines Fahrzeugs führen immer wieder dazu, daß ein Motor-
oder Getriebeschaden mitunter an ganz anderer Stelle seinen Ursprung
hatte.
Gerade wenn das Fahrzeug regelmäßig und insbesondere
kurz vor Eintritt des Schadens in der Werkstatt war, wird vielfach
die Frage laut, ob der Schaden in der Werkstatt bereits in seiner
Entstehung hätte erkannt werden müssen und durch eine
frühzeitige Reparatur teure Folgeschäden vermeidbar gewesen
wären, oder ob vielleicht sogar eine unsachgemäß
durchgeführte Reparatur den Schaden erst nach sich zog.
Mit fundiertem Fachwissen gehen unsere Sachverständigen der
Sache auf den Grund. Sofern erforderlich, erfolgt eine Teil- oder
auch Totalzerlegung des defekten Bauteils. Wenn sich bis hier die
Ursache des Schadens nicht offenbart, werden sämtliche Baugruppen,
die in Wechselwirkung mit dem defekten Bauteil stehen, genauestens
auf ihre mögliche Einflußnahme hin untersucht.
Das im technischen Gutachten formulierte Untersuchungsergebnis
kann vor allem dem Juristen - je nach seiner Aufgabe - bei der Argumentation
seines Sachvortrages oder bei der Entscheidungsfindung hilfreich
sein.
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